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Whisky & Crime: Krimis mit Schuss ...

 
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Dass das Finale Fußball-WM-Wochenende ausgerechnet mit meiner Wochenendreise nach Rom zusammenfiel, hatte ich bei der Buchung völlig übersehen. Und dann kommt Italien auch noch ins Finale!
 

Zum Fußball-WM-Finale nach Rom ...

Als meine Freundin und ich unseren Wochenendtrip nach Rom planten, hatten wir keinen Gedanken daran verschwendet, dass an diesem Wochenende (08./09.07.2006) das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland stattfinden würde. Als ich dieser Tatsache gewahr wurde, war ich kurz ein bisschen traurig, dass ich zum Finale nicht in Deutschland sein würde. Denn - obwohl bis dato kein Fußballfan - hatte auch mich das WM-Fieber gepackt. Die Stimmung im Land war einfach klasse und mein Mann war schließlich sogar meinem Drängen gefolgt und hatte eine Deutschlandfahne organisiert.
Am Freitag, 07.07.06. war Deutschland im kleinen, Italien im großen Finale und ich auf dem Weg nach Rom.

Rom. Warum ausgerechnet Rom? Schon seit über einem Jahr träumte ich von der italienischen Hauptstadt. Dabei besuchte ich nicht gerade etwa einen Italienisch-Kurs an der Volkshochschule. Im Gegenteil, über ein "Scusi", "Una Cappuccino, per favore" oder "Pizza Funghi" gingen meine Sprachkenntnisse nicht hinaus. Was mich bei Antritt dieser Reise auch leicht verunsicherte. Wie würde ich mich dort zurecht finden? Ein Land, dessen Sprache ich nicht sprach und das Deutschland gerade buchstäblich in letzter Minute aus dem Finale gekickt hatte. War man (bzw. Frau) als Deutscher überhaupt willkommen? Und dann die Geschichten von Überfällen und Diebstählen in überfüllten Bussen und U-Bahnen. (Die Infos hatte ich aus erster Hand - der Freundin einer Freundin hatte man im letzten Italienurlaub die Brieftasche aus der Handtasche gestohlen.) Storys von Taxifahrern, die einem den letzten Cent aus der Tasche zogen und Straßenhändlern, die ein Auge für neu angekommene Touris hatten. Orientierungswunder, welches ich bin, sah ich mich in meiner grenzenlosen Fantasie bereits in zerrissenen Jeans (ich hatte überhaupt keine Jeans im Gepäck!) durch Viertel laufen, durch die man als Frau besser nicht alleine lief.
 
Aber zum Glück gibt es ja auch noch die andere Seite Roms - historische, geschichtsträchtige Bauten, die von einer bewegten Vergangenheit erzählen, hervorragendes Essen (Pizza und Tiramisu gehören zu meinen Favoriten auf der Speisekarte) und köstlicher Wein (dem ich auch nicht gerade abgeneigt bin), lebensfrohes Temperament, romantische Lieder, flirtende Italiener und Italienerinnen und Sonne, Sonne, Sonne.
Und ich war ja auch nicht alleine. In einem anderen Teil Deutschlands würde sich wenige Stunden später meine Freundin auf den Weg nach Rom machen.
 
Anreise  
 
Sightseeing  
 
Abendprogramm: Fußball 1 - Deutschland-Portugal 3:1  
 
Sonntag und Fußball 2 - Italien-Frankreich 6:4

 
 
 
 
 
 
 
 
© Copyright by Sybille Baecker