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Whisky & Crime: Krimis mit Schuss ...

 
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16 Tage Regen, 16 Tage Linksverkehr, Whisky für alle Lebenslagen und unzählbare Schafe - Schottland ist nichts für Warmduscher, besticht mit wunderbaren, wilden Landschaften und herzlichen Menschen!
 

You don't come to Scotland for the sun ...

Ende August 2009 zog es meinen Mann und mich auf die grüne Insel.
Schottland - dass sind grüne Hügel mit tiefen Tälern, durch das sich Flüsse und Seen schlängeln. Dass sind raue, felsige Küstenlandschaften. Dass sind Schafe und Highland Cattles, Ruinen und Schlösser, Dudelsäcke, Tartan und Highland Games.
Hab ich noch etwas vergessen?
Richtig! Den guten alten Single Malt! Schottland ist nicht besonders groß und im Verhältnis zum Rest der Welt, kann man ohne Zweifel sagen, dass hier die größte Dichte an Whisky-Destillerien zu finden ist. Und so hat uns das "Wasser des Lebens" (aus dem Gällischen uisge beatha) auf unserer Reise durch die Highlands und die Speyside treu begleitet.
 
 
Foto: Anflug Wir verlassen Deutschland bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad im Schatten. Und auch bei unserer Landung in Edinburgh dürfen wir einen Blick auf Schottland im Sonnenschein werfen. Wir grinsen fröhlich und ziehen unsere Jacken aus. Vonwegen Schafwollpullis und dicke Socken!
Nun, man soll sich nicht zu früh freuen und den Tag nicht vor dem Abend loben. Bereits am späten Nachmittag haben sich dicke Wolken vor die Sonne geschoben und in den nächsten 16 Tagen - so viel sei schon verraten - zeigte sich der schottische Sommer fast ausnahmslos wie Deutschland Ende Oktober.
 
Wir verdrängen den Gedanken daran, dass wir in Deutschland im Schatten schwitzen könnten ... Schottland hat ja schließlich mehr zu bieten als grüne Wiesen unter grauem Himmel. Eigentlich haben wir Hunger - schließlich sind wir an unserem Urlaubstag seit 5:30 auf den Beinen - ohne opulentes Scotish Breakfast (dazu komme ich noch später).
Aber vom Essen reden wir an dieser Stelle vielleicht besser nicht. Wer gerne ungewürzte Steaks mit Pommes und Tiefkühl-Erbsen isst oder wahlweise "Fish&Chips" mit Salz und Essig, nun, der ist hier im Paradies. Das Nationalgericht Haggis gibt es auch überall, und wenn man sich überwunden hat, es zu probieren, ist man überrascht, dass es nicht so schmeckt, wie es aussieht. Für diejenigen, die es hin und wieder nach Abwechslung giert bietet sich eine Chance zur Nahrungsaufnahme in zahlreichen wirklich guten indischen und italienischen Restaurants.
 
Fassen wir zusammen: Es geht nicht um einen sonnigen Strandurlaub und auch nicht um eine kulinarische Gourmetreise.
 
Foto: Schafe unterwegs Was bleibt?
Highlands, Schafe, Linksverkehr.
(Zum Whisky kommen wir später ...)
 
Schafe findet man in Schottland nun wirklich an fast jeder Straßenecke (ausgenommen sind vielleicht die Shopping-Meilen von Edinburgh, Glasgow und Inverness - da gibt es Schafe nur in Form von Strickpullis, Socken und Schals). Wegen dieser Schafe sollte man die Augen beim Autofahren stets in alle Richtungen offen halten - auch wenn die herrlichen Highland-Landschaften zum Träumen einladen.
 
Kommen wir zum Linksverkehr.
Sollte das der Grund sein, der Sie bisher daran gehindert hat, dieses herrliche Land zu besuchen, werfen Sie Ihre Bedenken über Bord. Schottland bietet ideales Terrain, um den Linksverkehr kennenzulernen. Man sollte sich vielleicht nicht sofort vom Flughafen mit dem Mietwagen in die Innenstadt von Edinburgh begeben. Am einfachsten kehren Sie den großen Städten zunächst einmal den Rücken und fahren über die Autobahn in die Highlands. Schnell hat man ein Gespür dafür, wie weit links man fahren muss. Es schadet auch selten, wenn der Beifahrer beim Losfahren ein freundliches "Links fahren" von sich gibt - der Gegenverkehr wird es Ihnen danken. Die Suche nach dem Schalthebel wird mit zunehmender Routine kürzer. Blinker und Scheibenwischer sind bei den neueren Automodellen genauso angebracht, wie bei Ihrem Auto zu Hause in der Garage.
Achten Sie beim Parken einmal darauf, was Ihr Beifahrer macht. Der automatische Griff zur Handbremse wurde quasi aus Continental-Rechtsfahr-Europa importiert und in die Hände des Beifahrers gelegt ...
 
Foto: Westküste  
Wenn man 16 Tage Zeit hat, Schottland zu erkunden, bieten sich mehrere Varianten an:
Variante 1: Kilometerfressen und die Insel einmal komplett mit dem Auto abgrasen - viel sehen und doch wenig.
Variante 2: Nur einen Teil des Landes besuchen und sich den Rest für einen 2. oder 3. Besuch lassen - wenig sehen und doch viel.
Natürlich gibt es hier noch diverse Variationsmöglichkeiten.
Wir haben uns für Variante 2 entschieden und legen unseren Schwerpunkt auf Mittel-Schottland, also auf die Highlands.
 
Damit Sie nur das lesen müssen, was Sie tatsächlich interessiert, habe ich einige Aspekte aus dem eigentlichen Bericht (Ab durch die Mitte) herausgenommen. Die im Reisebericht Ab durch die Mitte erwähnten geschichtlichen Sehenswürdigkeiten, Destillerien und die Highland Games werden in gesonderten Kapiteln genauer beschrieben.
 
Ab durch die Mitte - Eine Tour durch die Highlands (Teil 1)
 
Ab durch die Mitte - Eine Tour durch die Highlands (Teil 2)
 
Ab durch die Mitte - Eine Tour durch die Highlands (Teil 3)
 
Dudelsack & starke Männer - Braemar Highland Games
 
Alte Steine erzählen Geschichten - Schlösser, Ruinen, Schlachtfelder
 
Uisge Beatha - Von Destille zu Destille ...

 
 

© Copyright by Sybille Baecker